Patenschaften

Die Patenschaft ist die nachhaltigste und effektivste Methode der Unterstützung. Sie erlaubt sowohl den Mädchen eine kontinuierliche Förderung und eine Beziehung zu ihren PatInnen aufzubauen als auch uns eine langfristige Planung.

Aufgrund der Verhältnisse im Heim, wechseln die Bewohnerinnen ständig. Für einige ist das Heim zum ständigen Zuhause geworden, andere können oder wollen sich den Gegebenheiten oder ihren Pflichten nicht nachkommen und laufen deshalb weg (Mehr zur Situation im Heim finden Sie hier). Gerade um dies zu verhindern, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das Heim durch regelmäßige Aktivitäten zu einem zu Hause zu machen. Für diese Regelmäßigkeit können stetige Spenden in Form von Patenschaften sorgen. Patenschaften begleiten die Kinder in ihrem Werdegang und können sich zu einem engen Verhältnis entwickeln.

 


Sie können Patenschaften mit monatlich 10, 30 oder 50 Euro übernehmen. Diese Spende gliedert sich anschließend in zweiTeile.

Heim

Der erste Teil ist zur Mitfinanzierung der Grundbedürfnisse der Mädchen im Heim bestimmt. 

Bolivien ist ein Land der Spontanität. Ständig geschehen unvorhersehbare Dinge, mit dem das Heim umgehen muss. Immer wieder kommt es zu kleineren oder größeren Katastrophen. Ein Beispiel dafür sind schwerwiegende Krankheitsfälle, die aufgrund fehlender Krankenversicherungen zu einer finanziellen Herausforderung werden können. Das Heim hat keinen großen finanziellen Puffer. Geld, das für andere Zwecke gedacht war, muss oft umsortiert werden. So fehlt es als Folge nicht selten an Schulmaterialien und das Honorar für die MusiklehrerInnen wird gestrichen. Man mag dies für einen naheliegenden Schritt halten, doch damit ist die monatelange Arbeit, die nicht nur im Unterrichten der Mädchen, sondern auch darin liegt, ihr Vertrauen zu gewinnen und ihnen Selbstvertrauen zu geben, dahin.

Zudem bedeutet es auf der anderen Seite für die LehrerInnen, dass sie ihr Einkommen vom einen auf den anderen Tag verlieren.

 

LehrerInnen

Der zweite Teil bildet die Mittel zur Bezahlung der LehrerInnen. Voll ausgebildete MusikerInnen haben oft keine Möglichkeit sich allein durch das Musizieren zu finanzieren. Viele leben an der Armutsgrenze, obwohl einige von Ihnen begnadete LehrerInnen sind. Der wichtigste Aspekt, diesen Unterricht zu fördern ist die Tatsache, dass es einheimische, bolivianische MusiklehrerInnen sind.

Die deutschen Freiwillige, die jedes Jahr in das Projekt kommen, sind zwar hervorragend für neue Impulse, den interkulturellen Austausch und einen Lernzuwachs auf beiden Seiten. Sie können aber nicht die Vorteile bolivianischer LehrerInnen aufwiegen. Durch die enge Zusammenarbeit von MusikerInnen in Santa Cruz, können sie Konzerte und Auftritte für die Mädchen im heim organisieren. Außerdem ist die Kontinuität des Unterrichts entscheidend. Die Schülerinnen haben die Möglichkeit eine Beziehung zu ihren LehrerInnen aufzubauen, da diese für mehrere Jahre vor Ort arbeiten. Außerdem ist das Endziel schließlich Autonomie, weshalb unsere Arbeit nur durch Hilfe zur Selbsthilfe fruchten kann. Insofern sind bolivianische Lehrer unabdingbar.



 

 

 

Gegenleistung

Für Ihre finanzielle Unterstützung sind die Mädchen sehr dankbar. Neben dem Lächeln und der Zufriedenheit versuchen die Kinder Ihnen auch materiell etwas zurückzugeben. Als Ausdruck ihrer Freude über das Interesse aus Deutschland fertigen die Mädchen Dankeskarten an, die den PatInnen von uns direkt zugeschickt werden. Zweimal im Jahr werden Sie Post von den Mädchen aus dem Heim erhalten, mit Berichten über aktuelle Ereignissen und persönlichen Dankesworten.

Natürlich halten wir Sie außerdem mit unserem Newsletter über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden. Wir bemühen uns darum, die Bildergalerie stetig zu aktualisieren, um ihnen Eindrücke vor Ort zu übermitteln.